Hilfsprojekte

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Hilfsaktion "Toloha" in Tansania
 
 
 
 
 
 
Hilfsaktion "Toloha" in Tansania
Sauberes Trinkwasser für das Dorf Toloha in Tansania
2015
 
Wir als Praxis unterstützen den Verein mit Sachspenden. Darüber hinaus haben wir in unserer Praxis eine Sammelbox für Altmetall aufgestellt, dessen Erlös dem Verein gespendet wird.

Weitere Informationen unter: www.tolohapartnership.de

Projekt-Besuchsbericht vom Juni 2015

Impressionen aus Tansania



Übergabe der Hilfsgüter an die Primary School Toloha.




Meeting der Distriktverwaltung in Mwanga.




Wasser fließt mit einem dickem Strahl.




Hier entsteht die künftige moderne Wasserentnahmestelle.




Versammlung der Dorfbewohner von Toloha.
 
Grundschule Großkmehlen
 
 
 
 

Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
 
 
 
 
 
 
 
 
Hilfsaktion "Tschernobylkinder"

Unsere Praxis führt seit Beginn des 1. Erholungsaufenthaltes der Kinder aus Tschernobyl in unserer Region kostenlose zahnärztliche Behandlungen durch.
 Mehr Informationen erhalten Sie unter: Tschernobylkinder Hilfeverein Grosskmehlen
 
 
Hilfsaktion "ZaKi" in Tansania
(Zahngesundheit Kilimanjaro)
März 2012





Flyer





Danksagung

G. Fischer: „ Ein beeindruckendes und nachhaltig wunderbares Gefühl“

Die Lindenauer Zahnärztin Gudrun Fischer und ihre Kollegin Carola Stach sind von ihrem Hilfseinsatz  aus Tansania am Fuße des Kilimanjaro zurück.

 

Da Tansania noch immer ein Entwicklungsland ist, spielt die zahnärztliche Versorgung von Kindern keine Rolle, besonders in den ländlichen, unwegsamen, ärmeren Regionen.

Das tägliche Zähneputzen und der Besuch beim Zahnarzt gehören nicht zum Alltag der Kinder und Jugendlichen. Die Mehrheit der 360 Untersuchten im Alter von 4-16 Jahren besaßen keine Zahnbürsten. Auch erzählten sie uns, bisher noch niemals beim Zahnarzt gewesen zu sein. Es überraschte uns sehr dies zu hören und wir hofften, dass die Schulkinder bereitwillig sich unseren Untersuchungen unterziehen würden. Es gab Widererwarten keinerlei Probleme .Sie betraten zwar alle sehr neugierig, zurückhaltend und mitunter etwas ängstlich den Untersuchungsraum, verließen ihn jedoch nach dem Check mit einem strahlenden Lächeln. Als Geschenk erhielt jedes Kind eine Zahnbürste, Zahnpasta und ein kleines Geschenk, worüber sie sich sehr freuten.

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Mehrheit der Kinder kariesfrei war. Zunächst hat uns dies sehr überrascht, da nahezu keine Zahnpflege erfolgte.

Die Kariesentstehung ist jedoch multifaktoriell. Wir wurden aufgeklärt, dass zuckerhaltige Lebensmittel, aus finanziellen Gründen, keine Rolle bei der Ernährung der Kinder, zumindest bisher spielt. Auch ist das Wasser vom Kilimanjaro sehr fluoridhaltig, wodurch ein wesentlicher Einfluss auf die Zahngesundheit ausgeübt wird. Negative Folgen des stark fluoridhaltigen Wassers: wir sahen sehr viele Zahnverfärbungen. Eine große Anzahl der Kinder wiesen Dentalfluorosen auf.

Kinder, bei denen wir Karies diagnostiziert haben, wiesen mehrere Läsionen auf, da Karies sich unbehandelt, auf Grund der bakteriellen Infektion, ausbreitet. Zähne, die nicht mehr erhaltungswürdig waren, entfernten wir sofort. Daneben sahen wir noch einige Zahnfehlstellungen, die behandlungsbedürftig sind. Auch habe ich einen Jungen untersucht, der nach einem Unfall, nicht in der Lage war, seinen Mund zu schließen. Unvorstellbar für uns, dass es für ihn keine unmittelbare Hilfe gibt.

 Während der Aufklärung zur Zahn- und Mundgesundheit hatten wir unheimlich viel Spaß. Man spürte förmlich, mit welchem Interesse die Kinder das Erklärte und die Demonstrationen am Putzmodell verfolgten.

Nach den Untersuchungen hatten wir die Gelegenheit die Msareni Primary School, am Rande des Nationalparks des Kilimanjaro, zu besuchen. Die Gebäude und die Inneneinrichtungen sind in einem desolateren Zustand, als wir es uns vorgestellt haben. Es bedarf noch sehr viel Hilfe und Unterstützung, um die dortigen Lernbedingungen zu verbessern. Der erste Schritt ist mit dem Bau einer Trinkwasserleitung und mit der Errichtung neuer Toilettenanlagen mit Hilfe des Vereins Voice of Kilimanjaro-Kids e.V. unternommen worden.

Auch hatten wir die Gelegenheit uns zwei Zahnkliniken in Moshi anzuschauen. Wir übergaben bei diesem Treffen unsere Verbrauchsmaterialien, die wir nicht mehr benötigten. Die Freude der dortigen Mitarbeiter über unsere Spende war sehr groß, da jede Kanüle, jedes Anästhetikum, einfach alles dringend benötigt wird. Es ist ein beeindruckendes und nachhaltiges Gefühl, an diesem Hilfsprojekt des Vereins Voice of Kilimanjaro-Kids e.V. teilgenommen und aktiv einen weiteren kleinen Schritt für die Verbesserung der Zahngesundheit in einer der ärmsten Regionen weltweit geleistet zu haben.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei meinen Patienten, sowie allen anderen Befürwortern dieses Hilfsprojektes bedanken, die mit ihrer großzügigen Spendenbereitschaft  uns unterstützt  haben.

Des Weiteren gilt mein Dank Frau Doreen Haynk und meiner Familie. Sie ermöglichten mir die Freiräume, die für  diese für mich neue und großartige Herausforderung notwendig waren. Sie nahmen mir eine Vielzahl zu erledigende Arbeiten während der Vorbereitungen dieses Projektes ab.

Nicht zuletzt gilt mein Dank den Dentalfirmen und die mit unserer ZAP zusammenarbeitenden Dentallabore, die das Hilfsprojekt durch Sachspenden unterstützten.

Überlegungen gehen dahin, diesen ersten Schritt weiterzuführen und in Zusammenarbeit mit dem KCMC Hospital in Moshi den Schulkindern weitere kostenfreie Behandlungen zu ermöglichen.

Übrigens: der Gipfel des Kilimanjaro ist nicht vollständig mit Schnee bedeckt. Ich habe mir einen meiner Träume erfüllt: auf dem Dach Afrikas zu stehen. Es ist ein faszinierendes und beeindruckendes Erlebnis entlang der vielfältigen Vegetationszonen bergauf zu wandern und zum Uhuru Peak aufzusteigen.

Zeitungsartikel vom 14.06.2012 LR von H. Seidel

Impressionen

Ankunft der Kinder in dem eigens zur Behandlung hergerichteten Zimmer

 

Warten der Kinder auf ihren 1. Besuch beim Zahnarzt

 

Nach der Behandlung gab es für jedes Kind eine Zahnbürste, Zahnpasta und ein kleines Präsent

 

Ein Tisch wurde kurzerhand zum Zahnarztstuhl umfunktioniert

 

Dokumentierung der Patienten

 

Dipl.-Stom. G. Fischer im "Wartezimmer"

 

Eine Taschenlampe diente für eine ausreichende Beleuchtung

 

Die beiden Zahnärztinnen tauschten sich ständig bei der Behandlung ab

 

Unterricht: "Wie benutze ich eine Zahnbürste"

 

 

 

Besuch in einer staatlichen Zahnarztpraxis (Moshi Health Center)

 

Übergabe des nicht benötigten Equipments an das Kilimanjaro Christian Medical Centre